Rezensionen
Das geschriebene Wort...
Man kann mir ja keine Bücher schenken...
Einer meiner schärfsten Kritiker sagte mir einmal, dass es unmöglich sei
mir ein Buch zu schenken, dass ich auch tatsächlich lesen würde. Gut, ganz so schlimm kann es auch nicht sein,
denn da mein Buchbestand kontinuierlich wächst, muss es wohl Bücher geben, die mein Gefallen
finden. Wahr ist jedoch, dass ich keine Kriterien formulieren kann, die ein Buch zwingend erfüllen
muss, damit ich es gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Trotzdem habe ich diese Aussage zum Anlass genommen,
meine ganz persöhnliche Meinung zu einigen Büchern hier zu präsentieren. Anmerken möchte ich noch,
dass die momentan verfügbaren Kritiken noch aus meiner Schulzeit stammen und meinen damaligen Lesegeschmack
widerspiegeln bzw. alten Deutsch-Hausübungen entnommen wurden. Sollte ich mal wieder Zeit und Lust finden
wird es sicher auch mal wieder Neues hier zu lesen geben.
Um nochmals kurz darauf zurück zu kommen, wie ich nun entscheide, welches Buch es in meine Regale schaffen kann:
Ich schlendere durch die Buchhandlungen, schnapp mir die Bücher, die mich aus irgendeinem Grund
ansprechen, lese den Klappentext, manchmal auch die ersten paar Seiten und wenn ich dann weiterlesen will, wird es
gekauft. Da diese Vorgehensweise mir nun ja keiner abnehmen kann, ist dies auch gleichzeitig die Erklärung
für das oben angeführte Problem. ;-)
Lesen ist Abenteuer im Kopf!
Vor vielen Jahren gab es mal so eine Plakat-Kampagne, die meiner Erinnerung nach die Leute anregen sollte
wieder mehr zu lesen. Das Motto lautete "Lesen ist Abenteuer im Kopf". Dieser Satz hat sich mir
eingeprägt und spiegelt genau das wieder, was ich am Lesen so toll finde. Ohne sich von seiner
bequemen Couch, Hängematte, Schaukelstuhl oder dem weniger gemütlichen Straßenbahnsitz wegbewegen zu müssen
kann man in die unterschiedlichsten Lebens- und Umwelten und Zeitepochen eintauchen und seine eigene Fantasie
die "Verfilmung" übernehmen lassen.
Ach ja, ich habe gar nicht gewusst, dass es gleich als ein "Outing" gewertet wird, wenn man erzählt,
dass man sehr gerne liest ;-)
- Rainer M. Schröder: Das Geheimnis der weißen Mönche
- Jostein Gaarder: Das Kartengeheimnis
- Umberto Eco: Der Name der Rose
- Nathaniel Hawthorne: Der scharlachrote Buchstabe
- Jörg Hagemann: Filip Filander und das geraubte Wissen
- David Lodge: Ortswechsel
- Tonke Dragt: Das Geheimnis des siebten Weges
Bewegte Bilder...
Wer mich kennt weiß, dass ich nicht nur meistens ein Buch in meiner Tasche habe, sondern, dass ich einem gemütlichen Abend vor dem Fernseher oder im Kino (naja, wenn einem die Kinder nicht gerade in den Rücken treten oder so mancher einer nicht zwei Stunden lang ohne sein geliebtes Handy leben kann) auch nicht gerade abgeneigt bin. Daher hab ich auch zu dem einen oder anderen Film eine Meinung, auf die die Welt zwar nicht gewartet hat, aber vielleicht will sie ja trotzdem wer lesen...
Jegliche Kritiken und Kommentare sind natürlich nur rein subjektiv


